Baubeschreibung

Mit dieser Baubeschreibung, die Sie für Ihre Planungen gerne verwenden können, möchten wir Ihnen zeigen, dass wir Ihren Wunsch nach den eigenen vier Wänden genauso ernst nehmen wie Sie es tun. Sie finden in uns einen Partner, der in der Lage ist, für Sie und zusammen mit Ihnen Werte für die Zukunft zu schaffen.


Voraussetzungen


1 Beschaffenheit des Grundstückes

 

Das Gelände ist waagerecht, ohne Gefälle oder Anstieg bezogen auf das Straßen- oder Gehwegniveau. Die Bodenpressung muss mindestens 150 kN/m² betragen und hat ein Bettungsmodul größer 50 MN/m². Die Humusschicht darf in der mittleren Stärke nicht mehr als 30 cm betragen. Das Erdreich muss der Bodenklasse 3 bis 4 entsprechen.

 

Das Grundstück und der Boden sind frei von jeglicher Bepflanzung, Gebäudeteilen oder sonstigen Hindernissen (unterirdische Leitungsführung oder Oberleitungen, Altlasten), und es sollte kein Hangwasser anfallen.

 

Eine Anschlussmöglichkeit für Baustrom bis 63 Ampere und Bauwasser muss auf dem Grundstück gewährleistet sein. Die Zufahrt und der Bauplatz sind befahrbar, so dass Schwertransporte bis 40 Tonnen Achslast zur Anlieferung von Baumaterialien möglich sind.

 

Hinweis: Bitte beachten Sie den Abschnitt „Im Festpreis nicht enthaltene Leistungen“.

 

 

2 Bauherren-Haftpflichtversicherung

 

Als Versicherungsschutz gegen Forderungen Dritter während der Bauzeit ist vor Baubeginn die Bauherren-Haftpflichtversicherung von Ihnen abzuschließen.

 

Hinweis: Bitte beachten Sie die Anlage „Versicherung Ihres Bauvorhabens“, die Ihnen von uns ausgehändigt wird.

 

 

3 Bauleistungsversicherung

 

Die Versicherung der erbrachten Leistungen der Handwerker gegen Diebstahl oder Vandalismus wird von der Wittekopf Bau GmbH für Sie abgeschlossen.



Leistungen des Bauunternehmens


4 Bauunternehmer

4.1 Baustelleneinrichtung

 

Bevor der eigentliche Hausbau beginnen kann, muss das Baugrundstück vorbereitet und die Baustelle eingerichtet werden. Durch das Bauunternehmen werden die erforderlichen Produktions- und Lagerflächen errichtet, z. B. Stellflächen für Kräne, Autobetonpumpen, Sozial- und Büroeinrichtungen sowie die Baustellensicherung und ggf. Wasserhaltung in der Baugrube.
 

Hinweis: Bitte beachten Sie den Punkt „Voraussetzungen“ bzw. „Bauherrenleistungen“.

4.2 Baugrube / Streifenfundamente

 

Vor dem ersten Spatenstich errichten wir auf Ihrem Grundstück eine Baustraße bis zur Baugrube. Es muss überprüft werden, ob der Aushub des Baugrundes auf dem Grundstück gelagert werden kann, um später verfüllt zu werden, oder ob vielleicht der Aushub teilweise oder komplett abgefahren werden muss.


Hinweis: Bitte beachten Sie den Punkt „Bauherrenleistungen“.

4.3 Entwässerung


Unterhalb der Bodenplatte werden die Abwasserrohre (Kunststoff-Grundleitungen) mit einem Mindestdurchmesser von 100 mm eingebaut. Die Tiefe der verlegten Kunststoffleitungen beträgt mindestens 80 cm ab Rohrscheitel.


Hinweis: Gilt für Häuser ohne Keller.

4.4 Bodenplatte

 

Bevor die Bodenplatte gegründet werden kann, wird eine Kiesfilterschicht, kapillarbrechend, inklusive geforderter Verdichtung hergestellt (Körnung 16-32 mm). Falls statisch gefordert, muss anschließend eine ca. 5 cm starke Sauberkeitsschicht aus unbewehrtem Beton (C 8/10) eingebracht werden. Auf die Sauberkeitsschicht wird eine Untersohldämmung, Stärke abhängig von der aktuellen Energieeinsparverordnung verbaut.   


Grundsätzlich baut das Bauunternehmen eine Bodenplatte nach statischen Erfordernissen aus wasserundurchlässigem Beton (C 25/30 WU). Sie ist mindestens 20 Zentimeter dick und hat eine Stahlbewehrung. Hierbei sind eine Bodenpressung von mindestens 150 kN/m² sowie ein Bettungsmodul von mindestens 50 MN/m³ vorausgesetzt. In die Bodenplatte eingelegt wird ein den VDE-Vorschriften entsprechender Fundamenterder, der bei eventuellen Kurzschlüssen diese direkt ins Erdreich ableitet.

4.5 Keller / Fremdüberwachung

 

Die Kellerwände werden aus wasserundurchlässigem Beton errichtet. Sie haben eine Mindeststärke von 20 cm. Die erdberührten Flächen werden zusätzlich gegen Bodenfeuchtigkeit abgedichtet mit kunststoffmodifizierter Bitumendickbeschichtung nach DIN 18195. Die Kellerumfassungswände außen erhalten eine 6 cm starke Styrodurdämmung bis Oberkante Kellerdecke mit geeignetem Verfüllschutz.

 

Die sichtbaren Flächen der wasserundurchlässigen Außenwände und der Innenwände werden in den Plattenstößen oder –fugen in Q2-Qualität verspachtelt. Für die Entwässerungsleitungen werden zwei Druckwasserdichtungen führender Markenhersteller (z. B. Firma Hauff) für einen Rohrdurchmesser von 100 mm in die Außenwände eingesetzt. Ebenfalls wird der Einbau einer Mehrspartenhauseinführung (z. B. Firma Hauff) für sämtliche Versorgungsträger in die Außenwand eingesetzt.

 

Die Kellerdecke wird aus Stahlbeton erstellt. Die Rohbauraumhöhe (Oberkante Rohfußboden) des Kellers beträgt ca. 2,40 m. Die Kellerfenster haben ein Standardmaß von 100 x 75 cm. Sie sind wärmegedämmt und weisen einen Uw von 1,3 W/m²K auf.

 

Die erforderlichen Kunststofflichtschächte erhalten verzinkte Gitterroste. Diese sind gegen unbefugtes Abheben gesichert. Nach Fertigstellung des Kellers wird wiederverwendbares Aushubmaterial, das auf dem Grundstück gelagert ist, zur Verfüllung verwendet. Das Verfüllmaterial wird lagenweise eingebaut und ordnungsgemäß verdichtet.

 

Während der Errichtung des WU Keller wird nach DIN 1045-3 eine Eigenüberwachung durch eine zertifizierte Überwachungsgesellschaft durchgeführt. Sie hat die Aufgabe der Baustoffüberwachung des WU-Keller (Frisch-u. Festbetonprüfung).

4.6 Wohnbereiche


Die Außenwände oberhalb der Kellerdecke haben alle einen hochwärmegedämmten Wandaufbau. Dieser besteht aus hochwertigen Porenbetonplansteinen oder POROTON-Planziegel. Die Mindestaußenwandstärken betragen 36,5 cm.


Der Außenwandaufbau übertrifft mit den Werten von 0,09 bis 0,07 W/m²K die Anforderungen der gültigen Energieeinsparverordnung. Dies wird Ihnen von der Wittekopf Bau GmbH in einem individuellen Energieausweis dokumentiert.

4.7 Geschossdecken und Innenwände

 

Die Geschossdecken im Wohnbereich werden mit Ausnahme der Decke über dem Dachgeschoss aus Stahlbeton hergestellt. Unterseitig werden die Deckenstöße glatt verspachtelt. Die Innenwände werden – soweit möglich – mit Porenbeton- oder Poroton-Plansteinen verklebt. Die Innenwände können aber auch aus Schallschutzgründen mit schweren Kalksandsteinen, die eine Rohdichteklasse von 1,8 oder 2,0 kg/dm³ aufweisen, erstellt werden.

 

Bei Doppelhäusern oder Reihenhäusern werden die Haustrennwände im Wohnbereich aus zwei je 17,5 cm starken, schweren Kalksandsteinwänden (Rohdichteklasse von 1,8 oder 2,0 kg/dm³) gemauert, die durch zwei jeweils 2,5 cm starke Dämmplatten getrennt sind. Dies garantiert einen besonders guten Schallschutz.

4.8 Zimmermann

 

Die für die Erstellung des Dachstuhls verwendeten DIN-gerechten, imprägnierten Nadelhölzer werden aus optischen Gründen im Außenbereich grundsätzlich gehobelt, wenn sie sichtbar sind. Dachüberstände im Traufen- und Giebelbereich (ca. 50 cm oder bei Bauherrenwunsch abweichend gemäß individuellem Eingabeplan) werden aus gehobelten Nut- und Federbrettern aus Nadelholz erstellt. Falls der Spitzboden eine lichte Höhe von 1,50 m erreicht, so wird dieser nutzbare Speicher später durch eine Einschubtreppe wärmegedämmt (120 x 60 cm) erschlossen und erhält einen Laufsteg von ca. 6 m².

4.9 Dachdecker

4.9.1 Tondachsteine

 

Fürtext das Dach verwendet das Bauunternehmen die Dachpfanne der Firma Creaton oder Braas. Auf dieses Qualitätsprodukt gibt der Hersteller eine Garantie von 30 Jahren. Die Farbe und das Material der Eindeckung bestimmen Sie aus den Standardfarben des Herstellers während der Werkplanbesprechung, sofern keine Auflagen der Bauaufsicht die Auswahl einschränken. Um das Haus gegen Staub und Flugschnee zu schützen, sind über den Sparren eine diffusionsoffene Unterspannbahn und eine Lattung mit Konterlattung angebracht.

4.9.2 Dachflächenfenster

 

Zwei Dachflächenfenster der Firma Velux in der Größe M 06 (78 cm / 118 cm) sind im Festpreis enthalten. Diese kommen zur Ausführung als „Thermostar-Fenster“ mit einem k-Wert von 1,3 W/m²K. Ihre Vorteile sind guter Wärme- und Hagelschutz.

4.9.3 Klempner

 

Alle Klempnerarbeiten werden in naturbelassenem Zinkblech ausgeführt. Die Fallrohre erhalten Auslaufbögen.

4.10 Fensterbauer


Fenster und Fenstertüren im Wohnbereich sind Kunststofffenster, Farbe weiss aus hochwärmegedämmten 5-Kammer-Profil mit einem Ug von 0,6 W/m²K. Alle beweglichen Fenster erhalten, falls die Fensterform dies technisch zulässt, mindestens eine Dreh-Kipp-Vorrichtung mit eloxierten, verdeckt liegenden Einhand - Aluminiumbeschlägen mit Fehlbediensperre. Die wärmedämmende Lippendichtung gewährleistet einen hohen Energiespareffekt und eine hohe Dichtigkeit. Die Verglasung der Fenster im Wohnbereich besteht aus neutralbeschichteter Dreifachverglasung mit einem Ug-Wert von ca. 0,6 W/m²K mit Prüfzeugnis. Die Verglasung von Bädern und WCs besteht auf Wunsch aus sichtschützendem Ornamentglas (ohne Mehrkosten).


Hinweis: Auf Wunsch sind Holz- oder Aluminiumprofile in verschiedenen Ausführungen möglich, aber nicht im Festpreis enthalten.

4.10.1 Rollladenbauer

 

Alle senkrechten Fenster und Fenstertüren im Erd- und Dachgeschoss erhalten Kunststoffrollläden mit verdeckt liegenden Gurtwicklern. Die Erdgeschossrollläden sind von außen gegen unbefugtes Hochschieben gesichert.

4.10.2 Haustür

 

Die Hauseingangstür aus Kunststoff ist mit Dreifachverriegelung, Sicherheitsbeschlag und Zylinderschloss inklusive fünf Schlüssel ausgestattet. Bei der Haustür können drei verschiedene Modellvarianten ausgewählt werden. Der U-Wert (Rahmen und Verglasung) entspricht 1,4 W/m²K.


Hinweis: Auf Wunsch sind Holz- oder Aluminiumprofile in verschiedenen Ausführungen möglich, aber nicht im Festpreis enthalten.

4.10.3 Fensterbänke

 

Die Innenfensterbänke bestehen aus Naturstein. Die Natursteinfensterbänke werden in Juramarmor oder in Granit (rosa/beta) ausgeführt. In den Bädern und WCs werden die Innenfensterbänke gefliest.

 

Die Außenfensterbänke werden in Aluminium eloxiert oder in den Farben weiss bzw. braun ausgeführt und akustisch entkoppelt.

 

Im Bereich der bodentiefen Fensterelemente und des Terrassenaustrittes wird eine gummierte Abdichtung zwischen Türelement und Mauerwerk fachgerecht aufgeklebt. Sie schützt diesen Bereich gegen eindringende Feuchtigkeit.

4.11 Putzer

 

Alle Innenwände im Keller, in den Wohnbereichen sowie im Treppenhaus werden glatt geputzt oder gespachtelt. Sie erhalten einen einlagigen Wandputz aus Kalkgips (auch für Feuchträume geeignet). Die Stahlbetondecken werden in den Stößen tapezierfertig ausgespachtelt. Die Außenfassade erhält einen zweilagigen Außenputz:

 

  • Erste Lage ist ein Grundputz auf Kalkzementbasis
  • Zweite Lage ist ein Strukturedelputz in weißen oder hellen Farbtönen (Körnung 2 bis 3 mm)

 

Dieses Putzsystem ist bauphysikalisch mit dem Außenwandbaustoff abgestimmt.

4.12 Trockenbau

 

Die Dachschrägen, Dachgeschossdecke, Drempelverkleidungen und Verkofferungen der Steigleitungen werden in Trockenbau ausgeführt. In den Bädern werden die Vorsatzelemente für WC, Waschbecken und sonstige Verkleidungen mit Feuchtraumgipskartonplatten hergestellt. Die erforderliche Wärmedämmung in den Dachschrägen und Dachgeschossdecken wird aus Mineralwolle 20 cm stark mit einem Wärmeleitwert von 0,35 W/m²K  eingebaut. Die Dachschrägen und die erforderliche Dachgeschossdecke werden mit einer Dampfbremse fachgerecht winddicht verklebt.

 

Hinweis: Die Wärmedämmung, Dampfbremse und Trockenbau der Dachschrägen des Spitzbodens sind nicht im Festpreis enthalten.

4.13 Luftdichtigkeitsprüfung

 

Die luftdichte Ebene des Massivhauses ist der Innenputz. Bei der konventionellen Holzdachkonstruktion wird die Luftdichtheit mit Hilfe von Folien (Dampfbremse) sichergestellt. Das Bauunternehmen führt eine Luftdichtigkeitsprüfung (Blower Door Test) vor Anbringen der Gipskartonplatten durch.


Hinweis: Luftwechselrate bei 50 Pascal Druckdifferenz n50 < 1,0 h-1

4.14 Elektriker

 

Die Elektroinstallation durch das Bauunternehmen beginnt ab Hausanschlusskasten im Haus. Die Installation wird nach den VDE-Richtlinien, den entsprechenden DIN-Vorgaben und den Vorschriften des zuständigen Versorgungsunternehmens ausgeführt.

 

Hinweis: Wenn sich der Hausanschlusskasten an der Grundstücksgrenze befindet, ist das Verlegen des Elektrokabels bis ins Haus Eigenleistung des Bauherrn.

 

Alle Leitungen im Erd- und Dachgeschoss sowie im Treppenhaus einschließlich Kellervorraum werden unter Putz, im Keller auf Putz verlegt. Es kommen Schalter und Steckdosen vom Fabrikat GIRA oder Busch u. Jäger in der Farbe weiss zum Einsatz.

4.14.1 Kellergeschoss

 

Der Hobbyraum, Keller- und Hausanschlussraum erhält je eine Ausschaltleitung mit:

 

  • 1 Deckenauslass
  • 1 Steckdose
  • 1 Steckdose unter dem Schalter
  • Multimediaanschluss im Hobbyraum

4.14.2 Vorraum und Treppe KG – EG

 

  • 1 Wechselschaltleitung mit 1 Decken- oder Wandauslass

4.14.3 Erdgeschoss, bestehend aus Diele / Windfang

 

  • 1 Wechselschaltleitung mit
  • 1 Decken- oder Wandauslass
  • 1 Telefonanschlussdose
  • 1 Lichtauslass neben dem Hauseingang, vom Raum her schaltbar
  • 1 Klingelknopf am Hauseingang mit Klingel in der Diele (mit ca. 10 m Klingelleitung bis zur Grundstücksgrenze)

4.14.4 Terrassenbereich


  • 1 Außensteckdose
  • 1 Lichtauslass an der Außenwand, vom Raum her schaltbar

4.14.5 Treppe EG – DG


  • 1 Wechselschaltleitung mit
  • 1 Wandauslass

4.14.6 Diele


  • 1 Kreuzschaltleitung mit
  • 1 Deckenauslass
  • 1 Steckdose
  • 1 Haustürklingel

4.14.7 WC

 

  • 1 Ausschaltleitung mit
  • 1 Wandauslass
  • 2 Steckdose

4.14.8 Gästezimmer


  • 1 Ausschaltleitung mit
  • 1 Deckenauslass
  • 1 Steckdose unter dem Schalter
  • 2 Doppelsteckdosen
  • 1 Dose für Daten- u. Telefonanschluss

4.14.9 Hauswirtschaftsraum

 

  • 1 Ausschaltleitung mit
  • 1 Deckenauslass
  • 1 Steckdose unter dem Schalter
  • 1 Hausanschlusskasten (Sicherungskasten)
  • 1 Anschlüsse für Heizungsanlage (Wärmepumpe o. Brennwert)

4.14.10 Küche

 

  • 1 Ausschaltleitung mit
  • 1 Deckenauslass
  • 1 Steckdose unter dem Schalter
  • 4 Doppelsteckdosen
  • 4 Steckdosen
  • 1 Herdanschluss
  • 1 Spülmaschinenanschluss
  • 1 Anschluss für 5-l-Boiler (falls vorhanden)
  • Deckenaussparungen für Halogenleuchten auf Anfrage

4.14.11 Wohnzimmer

 

  • 1 Serienschaltleitung mit
  • 1 Deckenanschluss
  • 1 Steckdose unter dem Schalter
  • 3 Doppelsteckdosen
  • Deckenaussparungen für Halogenleuchten auf Anfrage
  • 1 Dose für Daten- u. Telefonanschluss

4.14.12 Essplatzbereich

 

  • 1 Ausschaltleitung mit
  • 1 Deckenauslass
  • 1 Steckdose unter dem Schalter
  • 1 Doppelsteckdose

4.14.13 Dachgeschoss Flur


  • 1 Wechselschaltleitung mit
  • 1 Deckenauslass

4.14.14 Bad


  • 1 Serienschaltleitung mit
  • 1 Decken - und
  • 1 Wandauslass
  • 4 Doppelsteckdosen

4.14.15 Schlafzimmer


  • 1 Ausschaltleitung mit
  • 1 Deckenauslass
  • 1 Steckdose unter dem Schalter
  • 2 Doppelsteckdosen

4.14.16 Je Kinderzimmer


  • 1 Ausschaltleitung mit
  • 1 Deckenauslass
  • 1 Steckdose unter dem Schalter
  • 2 Doppelsteckdosen
  • 1 Dose für Daten- u. Telefonanschluss

4.14.17 Spitzboden

 

  • 1 Zuleitung mit Schalter und Schiffsarmatur
  • 1 Steckdose

4.14.18 Daten- und Telefonanschlüsse


Dieser Anschluss setzt sich zusammen aus 1 Telefonkabel, 1 Computerkabel, 1 Antennenkabel in je einer Anschlussdose.  


Hinweis: Die Satellitenschüssel und das Anbringen dieser sind nicht im Festpreis enthalten.

4.15 Sanitär- und Heizungsinstallation

 

Die Installationsarbeiten vom Bauunternehmen beginnen an der Wasseruhr im Haus. Befindet sich diese außerhalb, so beginnt die Installation an der Innenkante des Hauses. Alle freiliegenden Warm- und Kaltwasserleitungen werden gemäß der Energieeinsparverordnung und der entsprechenden DIN-Vorschriften mit einer Wärmedämmung versehen, um Schwitzwasser zu vermeiden.

 

Die erforderlichen Abwasserleitungen bestehen aus hitzebeständigen Kunststoff und werden unter der Bodenplatte / der Kelleraußenwand bis ca. 50 cm außerhalb der Bodenplatte / Kelleraußenwand geführt.

4.15.1 Bad


In unseren Bädern ist natürlich Individualität gefragt. Sie als Bauherr können zwischen verschiedenen Farben der WC-, Waschbecken-, Dusch- und Wannenfarben wählen: Weiß, Pergamon und Beige.


Hinweis: Alle Farben außer weiss sind aufpreispflichtig.


Die Badewanne ist eine Acryl-Eckbadewanne in den Schenkellängen 140 cm mit Excenter-Ablaufgarnitur. Die kombinierte Wannenfüll- und Brause-Einhebelmischbatterie mit „Relexaflex“-Schlauch und erforderliche Handbrause ist als „Euro-Eco“ ein Begriff und stammt vom Hersteller Friedrich Grohe.


Den Porzellan-Waschtisch, Maße 65 x54 cm, Modell „Clivia Top“ weiss, mit Halbsäule. Die Einhebelmischbatterie mit Zugknopf-Ablaufgarnitur stammt ebenfalls vom Markenhersteller Friedrich Grohe – „Eurosmart“. Zur optischen Abrundung und als nützliche Stellfläche dient eine aus Trockenbau geflieste Ablage.


Die wandhängende WC-Anlage des Modells „Clivia“ weiss -Tiefspül-WC wird mit passendem WC-Sitz eingebaut. Der Unterputzspülkasten verfügt über eine Eco-Spülspartaste.

4.15.2 Gäste-WC

 

Im Gäste-WC wird ein Porzellan-Handwaschbecken Modell „Clivia“ weiss mit den Maßen von 45 x 34 cm eingebaut, und mit der Einhebelmischbatterie „Eurosmart“ mit Zugknopf-Ablaufgarnitur komplettiert. Die WC-Anlage entspricht der unseres Bades.

4.15.3 Brauseanlage

 

Die Stahl-Brausewanne, „Superplan“ ist 90 x 90  groß und ca. 2,5 cm hoch, um einen bequemen Einstieg zu ermöglichen. Die Brause-Einhebelmischgarnitur Modell „Eurosmart“ vom Hersteller Friedrich  Grohe wird mit einer Brausegarnitur, bestehend aus einer ca. 60 cm langen Wandstange mit Relexaflexschlauch und dazugehöriger Handbrause, installiert.

4.15.4 Küche

 

Die Warm- und Kaltwasseranschlüsse erhalten verchromte Eckventile mit einem Spülmaschinenanschluss. Zu- und Ablauf liegen auf Putz und werden später von Ihnen mit Einbauküchenmöbeln verdeckt.

4.15.5 Hauswirtschaftsraum

 

Im Hauswirtschaftsraum (Erdgeschoss oder Kellergeschoss) ist ein Stahlausgussbecken mit Kalt- und Warmwasseranschluss vorgesehen. Ebenfalls wird in diesem Raum ein Waschmaschinenanschluss mit dazugehörigem Syphon installiert. In der Außenwand zum Hauswirtschaftsraum befindet sich ein frostfrei installierter Außenwasserhahn.

4.15.6 Heizung


Um in der heutigen Zeit einen sparsamen Umgang mit Energie umsetzen zu können, baut die Wittekopf Bau GmbH eine umweltschonende Rotex-Gasbrennwertanlage (Komplettpaket), bestehend aus: GCU-compact 5-15 KW, Solaranlage 4xV26P mit einer brutto Solarfläche von 10,00 m² als Aufdachmontage ein. Die Heizungsanlage ist mit einer witterungsgeführten Regelung ausgestattet.


Sollte kein geeigneter Gasanschluss zur Verfügung stehen, baut die Wittekopf Bau GmbH auch eine Rotex-Wärmepumpenanlage, Komplettpaket bestehend aus: Luft-Wasser Wärmepumpe HPSU compakt 508 H/C 6-8 KW mit Backupheater, Wandhalter oder Aussenfundament für Aussengerät, Solaranlage 2x V26P mit einer brutto Solarfläche von 5 m² ein.


Dem Energiesparkonzept folgend werden das Erdgeschoss und das Dachgeschoss mit einer Fußbodenheizung komplett ausgestattet. Die Räume im Erdgeschoss und Dachgeschoss können durch Aufputz-Raumthermostate unabhängig voneinander temperiert werden.


Der Einbau einer Zirkulationsleitung für den Warmwasserbetrieb im Erd- und Dachgeschoss kommt nur ab einer Leitungslänge über 10,00 m zum Einsatz. Wird dann über eine Zirkulationspumpe mit Zeitschaltuhr gesteuert. Das sorgt dafür, dass Ihnen beim Öffnen der Mischbatterien schnell warmes Wasser zur Verfügung steht.

4.16 Estrichleger

 

Der Fußboden im gesamten Kellergeschoss wird trotz wasserundurchlässiger Bodenplatte gegen aufsteigende Bodenfeuchtigkeit mit einer Bitumensperrbahn (G 200 S 4) abgedichtet.

 

In den Wohn- und Nutzbereichen wie Kellerräume, Hobbyräume, Hauswirtschaftsräume, Erd- und Dachgeschoss wird grundsätzlich schwimmender Estrich eingebaut. Die Stärke des Estrichs beträgt ca. 5,5 cm. Zum Einbau kommt Zementestrich.  Der Estrich verfügt über eine Wärme- bzw. Trittschalldämmung. Die erforderliche Stärke der Wärme- und Trittschalldämmung ist abhängig von Ihrer Wärmebedarfsberechnung.

4.17 Balkone

 

Falls Balkone vorgesehen sind, wird der Balkonaufbau nach erforderlicher Flachdachrichtlinie durchgeführt.

4.18 Schlosser

 

Die Fensterabsturzgitter bei bodentiefen Elementen im Dachgeschoss werden aus feuerverzinkten Stahlteilen hergestellt. Falls Balkone vorhanden sind, werden die Geländer ebenfalls aus feuerverzinkten Stahlteilen gefertigt.

4.19 Treppe

 

Die Treppenanlage besteht aus einer Massivholz-Buche-Treppe. Es handelt sich hierbei um eine aufgesattelte Treppenkonstruktion einschließlich Geländer mit senkrechten Buche-Vollholzstäben und aufgesetztem Handlauf aus Buche. Sie kann je nach Grundriss viertelgewendelt oder halbgewendelt ausgeführt werden.

 

Die aufgesattelte Vollholzwange hat eine Stärke von 50 mm. Die dazugehörigen Massivstufen haben bei einer Treppenlaufbreite bis 1000 mm eine Stärke von 40 mm.

 

Hinweis: Die Konstruktion wird vor Herstellung im Treppenstudio besichtigt.

4.20 Fliesenleger

 

Es werden Fliesen führender Hersteller im Erd- und Dachgeschoss zu einem Materialpreis von 25,00 € / m² verwendet. Im Kellergeschoss werden Fliesen / Feinsteinzeug zu einem Materialpreis von 15,00 € / m² verwendet. Selbstverständlich werden Ihre Wand- und Bodenfliesen im Fliesenstudio mit unserem Fliesenleger bemustert. Die Verlegeart „diagonal“ oder „im Verband“ können Sie mit unserem Fliesenleger abstimmen.

 

Hinweis: Die genannten Preise sind reine Brutto-Materialpreise.

4.20.1 Badezimmer und Gäste-WC

 

Die Wände werden türhoch gefliest. Die Böden werden ebenfalls gefliest.

4.20.2 Küche

 

Die Installationswand in der Küche erhält einen 6 m² großen Fliesenspiegel, der ca. 60 cm hoch ausgeführt wird. Die Böden werden ebenfalls gefliest und erhalten einen gefliesten Sockel.

4.20.3 Flur und Windfang

 

Auch hier werden die Böden komplett gefliest und erhalten einen gefliesten Sockel.

4.20.4 Keller / Kellervorraum

 

Die Böden werden gefliest und erhalten einen gefliesten Sockel.

4.20.5 Hauswirtschaftsraum


Die Böden werden gefliest und erhalten einen gefliesten Sockel. Alle anderen Kellerräume erhalten keinen Fliesenbelag.

4.21 Schreiner

 

Die Innentüren im Wohnbereich haben einen hochwertigen Röhren-Spanplattenkern. Sie können zwischen folgenden glatten Oberflächen wählen: Buche hell, Eiche rustikal oder Weiß. Die Türzargen haben die gleiche Oberfläche wie die Türblätter. Diese Türen werden mit Beschlägen, zwei Bändern, einem Buntbartschloss sowie einer dreiseitigen Dichtung versehen. Zur Auswahl stehen Drückergarnituren im Wert von jeweils 55,00 € pro Stück. Auch hier wird eine Bemusterung vor Einbau der Innentüren erfolgen.

 

Die Kellerinnentüren haben Röhrenspanstreifen mit einer weißen Kunststoffoberfläche und entsprechender Zarge. Sie erhalten Drückergarnituren im Wert von 35,00 € pro Stück.


Hinweis: Die genannten Preise sind reine Brutto-Materialpreise.

4.22 Maler

 

Alle äußeren sichtbaren Holzteile des Dachstuhls oder Holzverschalungen werden mit Holzschutzfarbe nach Ihrer Wahl in Weiß, Kiefer / Fichte (farblos), Mahagoni (braun) oder Ebenholz (anthrazit) gestrichen.

 

In den Kellerräumen werden alle Wände und Decken weiss gestrichen. Die Wände und Decken in den Wohnräumen und in der Küche erhalten Raufasertapete mittlerer Struktur, die einheitlich mit einem hellen, wischfesten Anstrich versehen wird. Natürlich können die Wände in den Wohnräumen auch ohne Raufasertapete mit einem hellen, wischfesten Anstrich versehen werden. Eine Kombination nach Ihrer Wahl ist ebenfalls möglich.

 

Hinweis: Ohne Raufasertapete müssen die Wände gespachtelt u. geschliffen werden, dann  aufpreispflichtig.

4.23 Bodenleger

 

Um hohen Ansprüchen im Wohnbereich zu genügen, werden in unseren Häusern verschiedene Bodenbeläge verlegt. Wohn- / Esszimmer und Gästezimmer erhalten Fertigparkett, Struktur Öko-Buche, mit einer Nutzschicht von mindestens 3 mm. Der Material- inklusive Verlegepreis einschließlich erforderlicher Sockelleiste beträgt 67,00 €/m². Schlaf- und Kinderzimmer erhalten einen Veloursteppichboden oder Schlingenware. Der Material- inklusive Verlegepreis einschließlich erforderlicher Sockelleiste beträgt 45,00 €/m².

 

Hinweis: Die genannten Preise sind Bruttopreise.

4.24 Garage

 

Falls eine Garage im Festpreis enthalten ist, gibt es bei uns zwei Arten der Herstellung.

4.24.1 Gemauerte Garage

 

Eine gemauerte Garage erhält Wände nach statischen Erfordernissen. Die Fassade kann wie Ihr Einfamilienhaus gestaltet werden. Die Garage erhält eine Decke aus Stahlbeton und wird als Flachdach nach der Flachdachrichtlinie erstellt. Der Dachabfluss wird durch die Dachhaut an der Garageninnenwand unter der Bodenplatte bis zur Bodenplattenkante nach außen geführt.

 

Die Innenwände erhalten einen Fugenglattstrich, soweit das Mauerwerk eine sichtbare Mörtelfuge aufweist. Der Garagenboden besteht aus Zementnutzestrich mit erforderlichem Dichtungszusatz. Alle Garagentore werden von uns als Sektionaltore in der Farbe weiss erstellt.

 

Die Garage erhält neben dem Tor einen Kippschalter, kombiniert mit einer Steckdose, und darüber einen Lichtauslass. Das Garagentor wird mit einem elektrischen Torantrieb und zwei Handsendern ausgestattet.

4.24.2 Fertiggarage

 

Bei Lieferung einer Stahlbetonfertiggarage erhält diese ein Stahlsickenschwingtor im Farbton weiß (Putzimitation). Das Schwingtor wird manuell geöffnet. Die Garage steht auf zwei Stahlbetonstreifenfundamenten, die vom Bauunternehmen ausgeführt werden.

5. Bauherrenleistungen

 

Im Festpreis nicht enthaltene Leistungen: Kann das ausgehobene Erdreich für die Baugrube oder der erforderlichen Streifenfundamente nicht auf dem Grundstück gelagert oder zur Wiederverfüllung verwendet werden, so sind die Kosten für Abfuhr, Zwischenlagerung, Entsorgung des alten Erdstoffes sowie die Anfuhr von neuem verdichtungsfähigen Material nicht im Festpreis enthalten.

 

Weitere Aufwendungen können entstehen durch:

 

  • Erstellen eines Bodengutachtens
  • etwaige Grenzeinmessungen, Katasterpläne
  • Abbruchanträge für größere Altsubstanz
  • außenliegende Grundleitungen, Klärgruben, verschiedene Sammelgruben, Drainagen undSickerschächte

 

  • Hausanschlüsse: für Wasser, Elektro, Telefon, TV, Internet und Gas
  • Anschließen von Abwasserleitungen an Hauptsammler oder Übergabeschächte
  • Vorhalten von Entwässerungspumpen bei auftretendem Grund- oder Schichtenwasser bei Herstellen der Baugrube (s. Bodengutachten)
  • Beheizung des Hauses während der Bauzeit in den Wintermonaten
  • Anschluss und Unterfangungsarbeiten bei Anbauten an eine bestehende Bebauung (schließt Stützwände mit ein)
  • Außenanlagen, z. B. erforderlicher Humusauftrag, Bepflanzung, Terrassen, Zäune und Zuwegungenalle mit der Genehmigung oder den behördlichen Auflagen verbundene Rechnungen und Gebühren

6. Zusatzleistungen

 

Möglicherweise reifen während der Planungsphase bei Ihnen noch neue Ideen heran. Selbstverständlich können noch Änderungen und Ergänzungen, abweichend von unserer Baubeschreibung, zusätzlich mit Ihnen vereinbart werden. Allerdings muss dies spätestens vor Baubeginn in der Werkplanbesprechung erfolgen.

 

Um einen reibungslosen und zügigen Ablauf des Bauprojektes zu gewährleisten, müssen die Änderungen und Ergänzungen in einer Zusatzvereinbarung schriftlich vereinbart und von der Wittekopf Bau GmbH schriftlich bestätigt werden.

 

Bitte denken Sie daran, dass während der Bauzeit Änderungen nur mit erheblichem Mehraufwand und –kosten umsetzbar sind.

7. Unterschriften

 

Diese Baubeschreibung wird Bestandteil des Bauauftrages. Anfallende Änderungen sind in der Zusatzbaubeschreibung erfasst.

 

 

 


                                                                       
Ort, Datum

 

 

 


                                                                       
Unterschrift Wittekopf Bau GmbH

 

 


                                                                       
Bauherr

Was wir als Bauunternehmen zur Verwirklichung Ihres Traumes vom eigenen Haus beitragen können, das werden wir sehr gern und sehr gewissenhaft für Sie tun.